Leben

2026-01

gespielt: Ukulele und mit meiner Kamera

gefreut: über Schnee im Garten und die Schneeglöckchen unterm Birnbaum, über die wieder aktualisierten Meldungen aus dem Wald von Moritz von Uslar, über die Briefmarken-Blumen-Drucke von Printer Johnson, den 25. Geburtstag der Wikipedia, Künstler entdecken mit An Artist a Day, Besuch vom jüngsten Sohn, einen Mimosenstrauß

geschrieben: beinahe täglich ins Tagebuch (obwohl ich den Abschied von meinen Monatssudelheften fürchtete und ich noch immer selten ganze Sätze schaffe)

getrunken: Champagner

gehört: Prince, Mando Diao, Dolly Parton, Smashing Pumpkins

gehört: WDR Zeitzeichen über die Scheinfabrik in Velbert, SWR1 Leute mit Cathryn Clüver Ashbrook

gebacken: Mutzenmandeln, Barbarakuchen, Orangen-Shortbread, Kolatschen,

getaucht: in die Genealogie der Familie Mann, das Leben von Annemarie Schwarzenbach und die Allenstein-Affäre

getragen: meine blaue Musselburgh, meinen Coracle Cowl, meinen Nerzschal (diese drei zusammen jeden Morgen auf der Hunderunde gegen den kalten Wind) und natürlich dazu meine Winterjacke, meine Wachsjacke, mein Cepes Beret, Ohrringe, Sonnenbrille, Autofahrbrille, Blusen mit Rüschenkragen, meine blaue Weste, Jeans, Cordhose, Chelsea Boots, Wildlederstiefel, Wanderschuhe, Strickjacke, Mae Scarf

gehäkelt: einen Granny-Square Schal und einen zweiten begonnen

gestrickt: Paper Caves von Kate Davies aus dem wunderbaren CoRos DK von Frau Wöllfchen (fertig), Smock o’clock Socks von Stephen West (aus dem Westknits Year of Socks 2026) mit traumhaftem Exmoor Socks Garn gefärbt von Elke Richter (BOHEI Artist Dyed Yarns), an meinem Kaschmirschal (das vierte Knäuel begonnen), einer Glitzer-Musselburgh für ein Enkelkind

gewerkelt: im Esszimmer die Bodenleiste an einer Wand entfernt für das neue Sideboard, dann Füllmasse in den Raum zwischen Wand und Boden geschmiert, was ich noch nie zuvor gemacht habe und erstaunlich viel Spaß machte, als es getan war

gelesen: Florian Illies – Wenn die Sonne untergeht (es lässt mich nicht los, dieses 1933 und die Gedanken daran, wie vorauseilend viele waren, wie schief alles ging und alle mitmachten, wie viele Parallelen sich dazu in der Gegenwart finden)

gelaufen: in den Oftersheimer Dünen und am ehemaligen Sandbergwerk in Sandhausen

geschmerzt: das Wiederöffnen meiner zugewachsenen Ohrlöcher

gesehen: Roncalli – Macht der Manage, Slow Horses (Season 1 – 5) (der Mann hat das sehr gerne mitgegeben, endlich mal wieder), Pluribus, Down Cemetery Road, The Danish Woman

gekauft: eine blaue Ukulele von Ortega, einen großen Taschenbegleiter bei Roter Faden, Reisebücher für Lettland, Litauern und Estland, ein Sideboard fürs Esszimmer, Glitzergarn für Maries Mütze, Garn für die Häkeltücher und Socken, Bilder und Bilderrahmen, Sprossengläser, einen Brotkorb, Brotmesser, einen Müslibecher fürs Büro, einen Mantel

getrauert: die Situation in der Ukraine bleibt unfassbar, das Unglück in Crans Montana ist wie immer, wenn Gier die Ursache ist, unverständlich, die mutigen Menschen im Iran, die zu tausenden gemordet wurden, die Toten in Minneapolis, die Schäden in Sizilien nach dem Unwetter

gewundert: darüber, dass alle noch immer so sehr in die USA (Venezuela, Grönland, ICE, Eppstein, etc.) schauen, wie bei einem Unfall, zugleich der Blick vor die eigene Haustür, ins eigene Land, auf die eigene Befindlichkeit nicht nur wichtig, sondern dringend notwendig ist

geplant: das Familienwochenende 2026 – diesmal im Bayrischen Wald

gepflanzt: Fritillaria Michailovskyi, Muscari, Narcissus replete, Tulpen Pink Size, Tulpen White Mountain

gewünscht: dieses Puzzle

gefahren: ins Sauerland und zurück durch wunderbar verschneite Winterwelten

gekocht: Bandnudeln mit Butter und Ziegenkäse

gegessen: 35 verschiedene Gemüse, Nüsse, etc. in einer Woche, mindestens