März 2022

gelesen: The Other Bennet Sister von Janice Headlow

gestrickt: Simple Skype Socks (fertig), Sassenach KAL, Quicksand, Opus (wenige Reihen, ausschließlich im Homeoffice während langweiliger Besprechungen)

gekauft: Ersatzminen für diverse Stifte, Wolle für einen Lovenote Sweater, Wolle vom Finkhof zum Färben, Farbe für die Wolle, die ich färben wollte,

gewundert: wie sehr mir ein Einkaufsbummel fehlte und dann war ich so enttäuscht von der leeren Stadt mit den vielen nicht mehr vorhandenen Geschäften und den leeren Regalen

gesorgt: der Krieg in der Ukraine bringt in unserem Land Dinge zum Vorschein, die ich überwunden glaubte, beispielsweise Rollenbilder von Männern, die in den Krieg ziehen und Frauen, die selbstverständlich die Kinder in Sicherheit bringen, aber auch eine Bewaffnung und Militarisierung, die ich so hier nicht erwartet hatte, es tauchen täglich neue Militärs auf wie vor zwei Jahren die Virologen;

gesehen: Jack Ryan (Staffel 2) und Blind Spot

gegessen: Pinsa, Schwarzwälder Kirschkuchen, Fisch und ansonsten eigentlich auch sehr gut

gefreut: Schachbrettblumen, Hornveilchen und so viel mehr in diesem herrlichen Garten, Vorhänge im Esszimmer

gefahren: nach Bad Bellingen und dort zwei Tage schön verbracht, während der Mann einen Rosenschnittkurs besuchte

genossen: das herrliche Frühlingswetter und die erste gebräunte Sonnenhaut, lange Spaziergänge mit Philip und den frühlingshaften Wald,

gefärbt: Wolle für einen Schal mit Assigned-Pooling-Effekt.

Februar 2022

Winterlinge

geschockt: Putin marschierte tatsächlich in der Ukraine ein und begann einen Krieg. Ich bin einerseits vollkommen klar in meiner Ablehnung von Gewalt und der von Putin ausgehenden Aggression, andererseits versuche ich Erklärungen dafür zu finden, wie es soweit kommen konnte und sehe die Ursachen auf vielen Seiten und Ebenen.

gefreut: Über unseren neuen Schrank im Wohnzimmer, die Schiebetür und die neuen Schränke im Flur. Darüber, dass der Mann sich beim Bestellen unserer Esszimmerlampe für blau statt grün entschieden hat.

gelaufen: mit einer Freundin und den Hunden durch den Wald, viel mit Philip über die Felder, auch im Sturm, lieber aber im Sonnenschein, fast immer 10.000 Schritte am Tag,

gegärtnert: Hornveilchen in Töpfe gesetzt, Rosen im Vorgarten geschnitten

gekauft: Hornveilchen, Töpfe für Hornveilchen, Notizbücher und Frühjahrskleidung

gewählt: meine Frühjahrsfarben (blau, beige, braun, weiß)

gebacken: Lemonies mit lila Zuckerguß, Apfel-Hefeschnecken-Torte, Pizza mit Blumenkohlboden, Birnentarte

gekocht: Sauerkraut-Speck-Wähe, Fisch an Meerrettichsauce mit Dillkartoffeln, Nachos aus der Blauen Stunde von Stevan Paul,

gesehen: Alex Rider (Staffel 2), Jack Ryan (Staffel 1)

gestrickt: Avena (fertig), Lullaby (fertig), Quicksand, Rattan, Socken mit der Addi Crash Trio, Maschenprobe für den Sassenach-KAL

gewettet: und verloren und somit fünf Wochen Spülmaschinenausräumdienst

geräumt: Schränke aus und ein

gelernt: Französisch (zu wenig)

gerast: 6km/h zu schnell

gehört: Apokalypse und Filterkaffee, AWFNR, Baywatch Berlin, Der Fakeproduzent, Suisse Secrets, nahezu keine Musik

Januar 2022

Zweites Neujahr unter Pandemiebedingungen. Die Omikronwelle türmt sich auf.

gefreut: Über die Worte Daniel Barenboims während des Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Die Pandemie sei nicht nur eine medizinische, sondern auch eine menschliche Katastrophe, da sie Menschen voneinander trenne.

gestrickt: am Avena-Pullover , ein Paar Socken für Kira und an meiner Lullaby-Decke (hier 22 von 25 Mini-Knäuel verstrick, allmählich nähert sich das Ende

gelernt: den italienischen Maschenanschlag, I-Cord Bind-Off in der Runde

geschenkt bekommen: Tulpen, Winterlinge, Narzissenzwiebeln, Kupfertöpfe

gepflanzt: Winterlinge in das grüne Gefäß für das Fenster im Treppenhaus, Winterlinge und Narzissen in einen Topf für die Terrasse

gekauft: ein Mac Book Air, Gewürze bei Rimoco, Making No. 12, Parfum bei Fragonard, Sweet Pea Samen von Deaflora

gelesen: Andreas Platthaus – Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens; Nele Neuhaus – Unter Haien; Making No. 12;

gekocht: Hackbraten, Maultaschen (mit etwas zu dickem Teig)

gebacken: Lemonies

gehört: Danger Dan, Run DMC,

gelaufen: im Nebel mit Raureif über allem, nicht genug, aber immer gerne

gezählt: zum Monatsende wieder Schritte, weil es sich besser läuft damit

gegessen: Fischfilet, Nicecream,

getan: die Einkommenssteuererklärung abgegeben

geräumt: die Weihnachtsdekoration vom Esszimmerfenster und die Lichterketten aus den Weidekugeln in den Keller

gesehen: Faking Hitler; Die Discounter; Ocean’s Eight; Mein Liebhaber, der Esel und ich; Alex Rider; The Girl in the Spider’s Web (2018)

gewechselt: ein neues Parfum von Fragonard

geputzt: die Küche gründlicher als geplant

getragen: Gummistiefel und graue Strickwesten

geplant: Teilnahme am Sassenach-KAL, Sweet Peas im Garten, Licht im Erdgeschoß

Dezember 2021

gestartet: mit meiner dritten Impfung den Monat begonnen (noch wird sie Boosterimpfung genannt, ich fürchte, es ist einfach nur die dritte und irgendwann hören wir auf, sie zu zählen)

geöffnet: Adventskalenderpäckchen

getrunken: Kaffee aus dem Kaffeeadventskalender

gebacken: Vanillekipferl

geräumt: meinen Arbeitsplatz im Keller, aka Homeoffice, etwas gemütlicher gemacht

gehört: Julia Quinn – Bridgerton – Der Duke & ich

gespielt: Adventsquiz der Süddeutschen

geblättert: in meinen Texten von 2003/2004 – unfassbar, was für einen Stil ich schrieb und wie gut sich das alles liest, ich war geübter damals im Schreiben und mein Kopf wacher, schneller, mein Wortschatz reicher und meine Phantasie gefährlicher

gelernt:

gestrickt: Mütze für Marie, Baker’s Twine

gegessen: Cassoulet

November 2021

gestrickt: Shawlography (fertig), Lullaby, Socken (meet my cosy)

gegessen: Fisch, Fisch, Fisch

gefreut: über die dritte Impfung für den Mann

gelaufen: im Morgennebel über die Felder

gesehen: Furia

geschockt: dass die vierte Welle so hoch schwappt, dass sie alles vorhergewesene übertrifft

gefühlt: Belarus Menschen zu instrumentalisieren