a year of techniques II – Intarsia

Intarsia. Ich hatte keine Vorstellung, was genau Intarsia meint und an der Technik besonders sein soll. Tatsächlich ist das alles auch nicht besonders, sondern einfach. Bislang habe ich nichts mit der Intarsientechnik gestrickt. Das liegt vielleicht daran, dass ich abgesehen von Tüchern sehr wenig in Hin- und Rückreihen gestrickt habe.

Der Brambling Shawl von Bristol Ivy war daher eine sehr neue Form des Strickens für mich. An sich ist das alles sehr einfach und dem fertigen Schal sieht man nicht an, wie anstrengend es ist, der exakten Anleitung mit unterschiedlichen Zu- und Abnahmen in den Reihen zu folgen. Im Forum schrieb jemand, es sei zugleich langweilig und anstrengend. Ähnlich erging es mir auch. Vor allem das tolle Garn und die Art, wie der fertige Schal wirkt, haben mich zum Fertigwerden angespornt. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr viel einfacher ist, in dieser Technik zu stricken, wenn man keinem Muster folgt, sondern eine eigene Idee ohne Anleitung umsetzt.

Die Suche nach Mustern mit Intarsien auf Ravelry spricht mich nicht an. Ich mag einfach keine Topflappen mit Herzen oder lustige Kreise auf Pullovern. Reizvoll und herausfordernd wirkt das Muster für Villiviini von Tiina Kuu, Intarsien in Runden stricken.

Rhabarbertarte

Ich habe die Tarte in Irinas Blog Lecker macht Laune gesehen und wollte sie sofort nachbauen. Das habe ich am Ostersamstag gemacht, weil wir am Abend Gäste erwarteten.

Ich habe für den Teig Weizen- statt Dinkelmehl, weißen Raffinadezucker statt Mascobado und Bourbonvanillepulver statt Vanillepaste verwendet. Das funktionierte wunderbar. Ich hatte fast ein Kilo Rhabarber gekauft, so konnte ich nur schöne Stücke für die Dekoration verwenden. Diese habe ich auf einem Teller vorgelegt, damit ich sie dann nur noch auf die Tarte übernehmen konnte. Das war besser so, da ich schon einiges hin- und hergeschoben habe. Den nicht dekorierten Rhabarber habe ich mit etwas Apfelsaft aufgekocht, mit Stärke angedickt und in Gläser abgefüllt.

Nach dem Backen mit dem Rhabarber hatte sich auf der Tarte sehr viel Flüssigkeit gesammelt, die habe ich mit Küchenrolle entfernt, damit nicht alles matschig wird.

Als Dessert war die Tarte natürlich ein Augenschmaus – geschmeckt hat sie allein wegen der guten Zutaten ohnehin.

 

The Shawl Society Season II

Sobald es möglich war, habe ich mich eingeschrieben. Ich freue mich so sehr darauf und hoffe, dass ich vor allem Garn aus meinem Bestand verwenden werde (und kann). Die vielen tollen Stränge von Debbie Orr sind zumindest gute Kandidaten – nachdem gestern einige Hinweise auf den ersten Schal veröffentlicht wurden. Jetzt muss ich bis Anfang Mai warten, bis es endlich losgehen wird.

Details zur Shawl Society gibt es auf der Webseite und natürlich auch in den Podcasts von Helen Stewart: Curious Handmade.

Snowmelt MKAL

Er ist endlich fertig! Ich habe diesen MKAL so gemocht und es hat Spaß gemacht, die einzelnen Abschnitte pünktlich fertig zu haben und neugierig auf den nächsten zu warten. Das Garn ist ein Traum, der das alles zu einem tollen Schal machte. Leider ist dieser – Risiko des M(ystery) im KAL – so gar nicht mein Stil. Ich werde ihn noch eine Weile hierbehalten und dann mal schauen, was daraus wird. Auf jeden Fall war es toll, das Warten auf den Frühling so zu verstricken. Gerne wieder!

Mehr Details und Bilder gibt es auf meiner Projektseite.